- Stolle RG
- News und Aktuelles
- Trend-Themen
- Verkehrschaos 2026
Schnee und Eis bremsen den Verkehr
Winterwetter 2026: Verkehrschaos in Deutschland
- Aktuelles Winterwetter sorgt vielerorts für glatte und schwer befahrbare Straßen.
- Schneefall und Frost erhöhen das Unfallrisiko für Autofahrer erheblich.
- Bei Eis und Schnee gilt in Deutschland die situative Winterreifenpflicht.
- Wer unterwegs ist, sollte das Tempo reduzieren und den Abstand zu Vorausfahrenden vergrößern.
- Bei Schnee und Eis gilt bundesweit die situative Winterreifenpflicht.
- Autodach vor Fahrtantritt nicht von Schnee befreit: 25 Euro
- Fahren mit zugeschneitem oder unlesbarem Kennzeichen: 5 Euro
- Nur ein „Guckloch“ in der Frontscheibe freigekratzt: 10 Euro
- Motor im Stand warmlaufen lassen: 80 Euro
- Keine Winterreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen: ab 60 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg
-
Wettergefahren
Deutscher Wetterdienst (DWD)Zentrale Informationsplattform zu aktuellen Wettergefahren wie Schnee, Glatteis und Sturm in Deutschland; zuletzt abgerufen am 07.01.2026.
-
Aktuelle Wetterwarnungen
Deutscher Wetterdienst (DWD)Offizielle Warnhinweise des DWD zu Glätte, Schneefall, Frost und Sturm; zuletzt abgerufen am 07.01.2026.
-
Aktuelle Bahnverkehrsmeldungen
Deutsche BahnInformationen zu Verspätungen, Zugausfällen und Einschränkungen im Bahnverkehr; zuletzt abgerufen am 07.01.2026.
-
Flughafen Frankfurt: SkyLine-Betrieb
Frankfurt AirportOffizielle Information zur witterungsbedingten Einstellung des SkyLine-Betriebs am Flughafen Frankfurt; zuletzt abgerufen am 07.01.2026.
-
Winterreifen 2025: Welche erlaubt?
derbussgeldkatalog.deÜberblick über zulässige Winterreifen 2025 sowie rechtliche Anforderungen bei winterlichen Straßenverhältnissen; zuletzt abgerufen am 07.01.2026.
Frostige Temperaturen, Schnee und glatte Straßen prägen die aktuelle Wetterlage in Deutschland. Autofahrer müssen sich in den kommenden Tagen auf erhöhte Risiken einstellen – regional sogar auf extremes Glatteis.
Glatte Straßen und tiefer Frost
Die aktuelle Wetterlage sorgt in großen Teilen Deutschlands für gefährliche Verkehrsbedingungen. Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes besteht nahezu flächendeckend Glättegefahr. Besonders betroffen sind die Nordseeküste sowie der Harz, wo Schnee und kräftiger Wind zu Verwehungen führen können.
In der südöstlichen Hälfte Deutschlands werden örtlich Tiefstwerte von minus 10 bis minus 15 Grad erreicht. In exponierten Lagen wie dem Brocken sowie auf den Nordseeinseln sind zudem stürmische Böen möglich. Vor allem im Norden droht stellenweise Glatteis durch gefrierenden Regen, das Straßen innerhalb kürzester Zeit unbefahrbar machen kann.
Unwetterlage zum Ende der Woche
Am Freitag, 9. Januar, verschärfen sich die Wetterverhältnisse erneut. Im Norden und Südwesten werden teils schwere Sturmböen erwartet, in Hochlagen sind sogar Orkanböen bis Windstärke 12 möglich. Parallel dazu fällt im Norden und im Bergland verbreitet Schnee, teilweise mit kräftigen Verwehungen und anhaltender Glätte.
Schneemengen und Lage am Wochenende
Auch der Samstag, 10. Januar, bringt vielerorts neue Schneefälle. In den Mittelgebirgen werden 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee erwartet. In den Alpen und im Schwarzwald können lokal sogar 20 bis 40 Zentimeter zusammenkommen. Erst ab Sonntag, 11. Januar, rechnet der Wetterdienst mit einer schrittweisen Entspannung der Lage.
Folgen für Verkehr und Reisende
Die winterlichen Bedingungen wirken sich auch deutlich auf den Reiseverkehr aus. Die Deutsche Bahn meldet Verspätungen und Zugausfälle im Regional- und Fernverkehr. Bis mindestens 9. Januar sind unter anderem Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen betroffen. Im Raum Berlin kann es zu Umleitungen kommen, der Halt in Berlin Südkreuz entfällt teilweise.
Auch der internationale Bahnverkehr leidet unter der Wetterlage: ICE-Verbindungen in die Niederlande sowie Züge nach Frankreich verkehren nicht durchgängig planmäßig.
Im Flugverkehr werden bislang keine flächendeckenden Störungen gemeldet. Am Flughafen Frankfurt ist jedoch der SkyLine-Betrieb aufgrund von Glätte vorübergehend eingestellt. Ersatzbusse verbinden die Terminals.
Bußgelder bei Verstößen im Winter
Für Autofahrer gilt: Tempo anpassen, Abstand vergrößern und unnötige Fahrten vermeiden. Wer sein Fahrzeug nicht winterfest vorbereitet, riskiert nicht nur Unfälle, sondern auch Bußgelder und Punkte in Flensburg.
Hinweis: Bei Gefährdung oder Unfall können sich Sanktionen erheblich verschärfen. Zudem drohen Nachteile beim Versicherungsschutz.
Ihnen drohen Bußgeld, Punkte oder sogar ein Fahrverbot?
Wir prüfen Ihren individuellen Fall – schnell und unverbindlich.
Quellen & weiterführende Hinweise +
Neuigkeiten und Aktuelles
Polizei verschärft Handy-Kontrollen am Steuer: Eine europaweite Aktion soll Ablenkung im Straßenverkehr eindämmen. Erfahren Sie, welche Strafen jetzt drohen.
In Deutschland sind rund 136.500 Fahrzeuge von einem BMW-Rückruf betroffen. Wir erklären, warum es brenzlig werden kann und welche Schritte Sie sofort einleiten sollten.
Reine M+S-Reifen sind seit Herbst 2024 tabu. Wer jetzt umrüstet, spart Bußgeld, Punkt und Nerven. Welche Reifen erlaubt sind und was jetzt zu tun ist, lesen Sie hier.