Förderung bringt Wallboxen an Wohngebäude
Mit einem neuen Milliardenimpuls will der Bund das Laden von Elektroautos in Mehrparteienhäusern erleichtern. Im Fokus stehen Stellplätze, die bislang nicht elektrifiziert sind. Gefördert werden private Ladepunkte, technische Ausstattung, notwendige Umbauten sowie der Anschluss an das Stromnetz. Damit sollen Wohnanlagen besser auf die steigende Zahl von E-Autos vorbereitet werden.
So viel Geld gibt es pro Stellplatz
Die Zuschüsse richten sich danach, welche Technik am Stellplatz umgesetzt wird und wie umfangreich der Ausbau ausfällt.
- Bis zu 1.300 Euro für die reine Vorrüstung ohne Wallbox
- Bis zu 1.500 Euro für einen Stellplatz mit klassischer Wallbox
- Bis zu 2.000 Euro für Ladepunkte mit bidirektionalem Laden
- Gefördert werden Ladepunkte mit bis zu 22 kW Leistung
Diese Bedingungen gelten für die Förderung
Der Bund setzt auf größere Ausbauprojekte. Deshalb müssen mindestens sechs Stellplätze in oder an einem Gebäude elektrifiziert werden. Zusätzlich sind mindestens 20 Prozent aller vorhandenen Stellplätze vorzuverkabeln. Antragsberechtigt sind unter anderem Wohnungseigentümergemeinschaften, private Vermieter, kleine und mittlere Unternehmen sowie große Wohnungsbaugesellschaften.
Anträge laufen diesmal über PwC
Anders als bei früheren Wallbox-Programmen erfolgt die Abwicklung nicht über die KfW oder das BAFA. Stattdessen übernimmt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC die Organisation des Förderverfahrens. Antragstellung, Einreichung von Unterlagen und Prüfung laufen vollständig digital über das bereitgestellte Online-Portal.


