Der Schadensersatz-Rechner Verkehrsunfall berechnet überschlägig typische Schadenspositionen nach einem Verkehrsunfall. Berücksichtigt werden können unter anderem Reparaturkosten, Sachverständigenkosten, Abschleppkosten, Mietwagen, Nutzungsausfall, Schmerzensgeld und die Haftungsquote der Gegenseite.

Schadensersatz-Rechner Verkehrsunfall

Berechnen Sie überschlägig typische Schadenspositionen nach einem Verkehrsunfall. Der Rechner dient nur der Orientierung und ersetzt keine individuelle rechtliche oder versicherungsrechtliche Prüfung.

Ob einzelne Positionen tatsächlich erstattungsfähig sind, hängt vom Unfallhergang, den Nachweisen, der Erforderlichkeit und der Haftungsverteilung ab.

Zum Beispiel Pauschalen, Nebenkosten oder weitere belegbare Positionen.
Bei voller Haftung der Gegenseite: 100. Bei Mitverschulden entsprechend weniger.
Gesamtschaden brutto
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Möglicher Anspruch nach Quote
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Hinweis: Der Rechner liefert nur eine überschlägige Orientierung. Ob einzelne Positionen tatsächlich erstattungsfähig sind, hängt vom konkreten Unfall, der Beweislage, der Erforderlichkeit, der Schadensminderungspflicht und der Haftungsverteilung ab.
Im Einzelfall können weitere Positionen eine Rolle spielen, etwa Verdienstausfall, Haushaltsführungsschaden, Pflegekosten oder künftige Schäden. Maßgeblich ist immer der konkrete Sachverhalt.

Wie wird Schadensersatz nach einem Verkehrsunfall berechnet?

Schadensersatz nach einem Verkehrsunfall wird grundsätzlich aus den ersatzfähigen Schadenspositionen und der Haftungsquote berechnet. Zu den typischen Positionen gehören Reparaturkosten, Gutachterkosten, Abschleppkosten, Mietwagen, Nutzungsausfall, Wertminderung und je nach Verletzung auch Schmerzensgeld.

Entscheidend ist nicht nur die Summe der eingetragenen Kosten. Maßgeblich ist auch, ob die Gegenseite voll haftet oder ob ein Mitverschulden angenommen wird. Der Rechner wendet deshalb die eingegebene Haftungsquote auf die Schadenssumme an.

Schadensersatz-Rechner Verkehrsunfall: Das Wichtigste in Kürze

  • Der Rechner addiert typische Schadenspositionen nach einem Unfall.
  • Die Haftungsquote bestimmt, welcher Anteil rechnerisch gegen die Gegenseite geltend gemacht wird.
  • Schmerzensgeld kann einbezogen oder im Modell bewusst ausgeklammert werden.
  • Ob Kosten erstattungsfähig sind, hängt von Nachweisen, Erforderlichkeit und Haftung ab.
  • Der Rechner liefert nur eine erste Orientierung, keine verbindliche Anspruchsprüfung.

Welche Schadenspositionen können nach einem Unfall wichtig sein?

Nach einem Verkehrsunfall können materielle und immaterielle Schäden relevant sein. Materielle Schäden betreffen etwa Reparatur, Gutachten, Abschleppen, Mietwagen oder Nutzungsausfall. Immaterielle Schäden betreffen vor allem Schmerzensgeld nach Verletzungen.

Für die Einordnung können außerdem Unfallhergang, Fotos, Polizeibericht, Gutachten, Reparaturrechnung, ärztliche Unterlagen und Korrespondenz mit Versicherungen wichtig sein. Bei unklarer Haftung spielen auch Abstand, Geschwindigkeit und mögliche Verkehrsverstöße eine Rolle.

Welche Rolle spielt die Haftungsquote?

Die Haftungsquote legt fest, welcher Anteil des Schadens von der Gegenseite zu tragen ist. Bei voller Haftung wird rechnerisch mit 100 Prozent gerechnet. Bei einer Mithaftung kann sich der durchsetzbare Betrag deutlich verringern.

Haftungsquote Gegenseite Beispiel-Schaden Rechnerischer Anspruch Einordnung
100 % 5.000 Euro 5.000 Euro volle Haftung der Gegenseite
75 % 5.000 Euro 3.750 Euro anteilige Haftung
50 % 5.000 Euro 2.500 Euro hälftige Haftung
0 % 5.000 Euro 0 Euro keine rechnerische Haftung der Gegenseite

Wann ist anwaltliche Prüfung nach einem Verkehrsunfall sinnvoll?

Eine anwaltliche Prüfung ist besonders sinnvoll, wenn die Haftung streitig ist, die Versicherung einzelne Positionen kürzt, Personenschäden vorliegen oder ein hoher Sachschaden entstanden ist. Dann geht es nicht nur um Rechenwerte, sondern um Beweise, Anspruchsgrundlagen, Fristen und Durchsetzbarkeit.

Parallel können auch Bußgeldfragen entstehen, etwa bei Geschwindigkeitsüberschreitungen, Abstandsverstößen oder Rotlichtverstößen. Schadensersatz und Bußgeldverfahren sollten deshalb sauber getrennt, aber im Zusammenhang betrachtet werden.

Das sagt Rechtsanwalt Kay Stolle:

Kay Stolle - Anwalt für Verkehrsrecht

Kay Stolle

Fachanwalt aus Düsseldorf

Nach einem Verkehrsunfall kommt es nicht nur auf die rechnerische Schadenssumme an. Entscheidend ist, welche Positionen nachweisbar, erforderlich und rechtlich durchsetzbar sind und wie die Haftung im konkreten Fall verteilt ist. Kay Stolle, Fachanwalt mit über 20 Jahren Erfahrung

Warum ist der Schadensersatz-Rechner Verkehrsunfall nur eine Orientierung?

Der Rechner verwendet die eingetragenen Beträge und die Haftungsquote. Er prüft nicht, ob eine Position im Einzelfall tatsächlich erstattungsfähig ist, ob die Höhe angemessen ist oder ob Nachweise ausreichen.

Rechtlich entscheidend ist nicht allein das Rechenergebnis. Bei einem konkreten Vorwurf müssen Messung, Dokumentation, Fahreridentifizierung, Akte und Fristen geprüft werden. Der Rechner kann dafür nur eine erste Orientierung liefern.

Die häufigsten Fragen zum Schadensersatz-Rechner Verkehrsunfall

Wie genau ist der Schadensersatz-Rechner Verkehrsunfall?+

Der Rechner liefert eine grobe Orientierung anhand der eingegebenen Beträge und der Haftungsquote. Er ersetzt keine Prüfung, ob einzelne Positionen tatsächlich erstattungsfähig sind.

Welche Kosten kann ich nach einem Unfall eintragen?+

Typische Positionen sind Reparaturkosten, Sachverständigenkosten, Abschleppkosten, Mietwagen, Nutzungsausfall, Wertminderung, Heilbehandlungskosten, sonstige Schäden und gegebenenfalls Schmerzensgeld.

Was bedeutet die Haftungsquote?+

Die Haftungsquote beschreibt, zu welchem Anteil die Gegenseite für den Schaden einzustehen hat. Bei 100 Prozent wird rechnerisch der gesamte eingetragene Schaden berücksichtigt.

Warum kann das Ergebnis vom tatsächlichen Anspruch abweichen?+

Das Ergebnis kann abweichen, weil Nachweise, Erforderlichkeit, Schadensminderungspflicht, Haftungsverteilung und versicherungsrechtliche Einwände im Einzelfall entscheidend sind.

Quellen & weiterführende Hinweise
  • § 249 BGB - Art und Umfang des Schadensersatzes
    BMJ • Gesetzestext • zuletzt abgerufen am 25.06.2026
    Zentrale Vorschrift zur Naturalrestitution und zum Umfang des Schadensersatzes.
  • § 253 BGB - Immaterieller Schaden
    BMJ • Gesetzestext • zuletzt abgerufen am 25.06.2026
    Grundlage für Geldentschädigung bei immateriellen Schäden, insbesondere bei Verletzungen.
  • § 7 StVG - Haftung des Halters
    BMJ • Gesetzestext • zuletzt abgerufen am 25.06.2026
    Zentrale Vorschrift zur Halterhaftung bei Schäden durch den Betrieb eines Kraftfahrzeugs.
  • Straßenverkehrsgesetz
    BMJ • Gesetzestext • zuletzt abgerufen am 25.06.2026
    Gesetzliche Grundlage für Haftungsfragen und weitere verkehrsrechtliche Folgen nach Verkehrsunfällen.

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Autorin Burcu Bostan

Burcu Bostan

Redakteurin

Burcu Bostan bereitet verkehrsrechtliche Themen für die Stolle Rechtsanwaltsgesellschaft verständlich auf. Ziel ist eine klare erste Orientierung zu Bußgeld, Fahrverbot, Punkten und Fahrerlaubnisfolgen.
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